Saratoga Schaefer - Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich
Thriller
Erscheinungstermin: 13. Mai 2026
352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm

Tief verborgen im Darknet lauert der geheimste und gefährlichste Club, den man sich nur vorstellen kann: die Selbsthilfegruppe für Serienmörder. Wahrlich kein Ort für normale Menschen. Doch als Cyras Schwester von einem Serienkiller ermordet wird und die Ermittlungen ins Stocken geraten, tritt sie dem Club bei, überzeugt davon, dort deren Mörder zu finden. Um sich als eine von ihnen auszugeben, muss Cyra ihre dunkelste Seite hervorbringen und der Preis, den sie dafür zahlt, ist hoch. Möglicherweise zu hoch …
»Schnallen Sie sich an für eine düstere und abgedrehte Fahrt! Schaefer hebt den klassischen Katz-und-Maus-Thriller in dieser epischen mentalen Schlacht zwischen einem halben Dutzend Psychopathen und einer trauernden Schwester, die auf Rache sinnt, auf ein völlig neues Niveau.« Lisa Gardner
MEIN Fazit:
Saratoga Schaefer hebt mit Serial Killer Support Group - Diese Selbsthilfegruppe ist tödlich einen Thriller auf ein neues Spannungsniveau. Von der ersten Seite an zieht mich der düstere Kosmos tief in den Darknet-Fundus hinein: Ein geheimer Club, der selbst für Genreliebhaber noch schockierend außerhalb der Norm liegt. Die Prämisse ist mutig, originell und nuanciert umgesetzt.
Cyra, die Protagonistin, wirkt von Anfang an authentisch: mutig, verletzlich und bereit, alles zu riskieren, um den Tod ihrer Schwester zu rächen. Ihr Prozess, sich als eine von den Mördern zu tarnen, ist kein klischeehafter Schnellschuss, sondern eine intensive psychologische Achterbahnfahrt. Die Autorin gelingt es, die Grenze zwischen Opfer und Jäger glaubwürdig zu verschieben und zu zeigen, wie dicht Wahnsinn und Entschlossenheit beieinanderliegen.
Der Plot chattet mit Herzrasen: Verrat, falsche Fährten und überraschende Wendungen halten konstant Tempo. Die Auseinandersetzung zwischen Cyra und den anderen Mitgliedern des Clubs, sechs oder mehr psychopathische Charaktäre, die alle ihre eigenen Dämonen mitbringen, fühlt sich wie ein mentales Katz-und-Maus-Spiel an, das nie zu kalkuliert oder sensationalisiert wirkt. Vielmehr entsteht eine komplexe Dynamik, in der Trauer, Rache und moralische Fragwürdigkeiten schwer wiegen.
Der Schreibstil ist schnörkellos, aber blitzschnell präzise. Die Sätze schneiden direkt ins Herz, ohne plump zu wirken, die Atmosphäre ist dicht, klaustrophobisch und doch atmosphärisch reich an Details. Die moralischen Grauzonen, in die die Figuren getrieben werden, laden zum Nachdenken ein, ohne den Spontankitzel des Thrillers zu verlieren.
Besonders beeindruckt mich die Art, wie Schaefer das Thema Rache behandelt: Es gibt kein sofortiges Happy End, sondern eine ehrliche Auseinandersetzung mit Preis und Konsequenzen. Die Entscheidung, sich der Dunkelheit zu bedienen, ist weder glamurös noch eindeutig gut, sie ist menschlich, ambivalent und erschütternd nah.
Fazit: Serial Killer Support Group ist eine packende, gedankentiefe und ultradynamische Lektüre, die Thrill, Psychologie und Emotion zu einer fesselnden Gesamtperformance vereint. Absolut empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die komplexe Figuren, düstere Atmosphären und überraschende Wendungen lieben. Eine herausragende Leseempfehlung, die lange nachhallt.
Bild/Coverquelle mit freundlicher Genehmigung vom Randomhouse Verlag über das Blogger-Portal / Cover-Download



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